Montag, 29. August 2016

Kombucha verfeinert mit Giersch

Ich mache seit einiger Zeit sehr gerne Kombucha. Woche für Woche bereite ich Schwarztee, füge Zucker hinzu und setze ihn mit dem Tee erneut eine Woche an. Den vergorenen Tee der vergangenen Woche fülle ich in Flaschen ab. Diese halten mir nichtmal bis zur nächsten Woche - er ist einfach zu lecker.

Giersch gibt dem Kombucha ein anderes Aroma
Abwechslung tut gut

Jedoch dürstet es mich immer wieder nach Abwechslung. Die gibt es auch - denn man kann das säuerliche Gärgetränk, das als Superfood gilt nicht nur pur trinken - sondern auch mit vielen Zutaten aufpimpen, eine zweite Fermentation einleiten oder einfach parfümieren. Dazu kann man Früchte, Kräuter, Blüten oder Wurzeln verwenden wie Brombeeren, Salbei, Safran oder Ingwer. Ich habe alles Mögliche bereits getestet - am meisten mag ich ein Kraut, das landläufig als Unkraut bekannt ist - der Giersch. Ich pflücke im Garten die neuen Triebe (die schmecken mir am besten im Kombucha)und gebe sie einfach in den abgefüllten Kombucha. Bereits nach 2 Stunden ist das Aroma im Getränk - das wird auch noch intensiver je länger das Kraut zieht. Die anderen Aromen, die ich gerne habe sind: Safran, Ingwer, Kurkuma oder Blüten von der Ringelblume.

Wo gibt es Anregungen dazu?

Die Idee mit dem Giersch stammt von mir - die anderen Ideen habe ich aus einem Buch von Meg Thompson. Sie beschreibt in ihrem Buch wie man den fertig gebrauten Kombucha mit allen möglichen Zutaten verfeinert oder sonst in Rezepten verwendet. Für die Info zur Herstellung dagegen empfehle ich das Buch von den Childs - es ist das Beste, wie ich finde, die beiden sind so begeistert dass es ansteckend ist.

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Bild: Shivani Allgaier (cc)

Samstag, 25. Juni 2016

Gehäkelter Sonnenhut aus Papier

Dieses Jahr bin ich mir sicher: es ist ein Sonnenhut im Gepäck wenn es in den Urlaub fahre. Im letzten Jahr habe ich auf den letzten Drücker beim Versandhaus einen bestellt - freute mich riesig drauf. Dann kam das Paket, die Enttäuschung war riesig: der Sonnenhut war ausverkauft.

Dieses Jahr ist er im Gepäck

Als ich vor zwei Wochen im Wolladen war suchte ich eigentlich neue Wolle für ein Top. Dabei stolperte ich über einen Sonnenhut, der sich ganz interessant anfasste - er war gehäkelt. Aus Papier. Sowas habe ich noch nie gesehen. Zunächst steuerte ich Zielgerade daran vorbei. Doch, warte - das ist ein Sonnenhut, ein Sonnenhut? Den häkle ich mir. Schnell eine Farbe herausgesucht von dem gewachsten Papiergarn. Wusste bis dato nichtmal, dass es sowas gibt.

Noch eine Anleitung dazu

Ob ich mir zutraue, den Hut ohne Anleitung zu häkeln? Besser nicht - die letzten Projekte sind alle gut geworden, weil ich mir die Anleitung eine gute Orientierung gegeben hat. Nach so vielen Jahren Strick- und Häkelabstinenz fehlt mir noch ein wenig das Abstraktionsvermögen. Also nehme ich gleich noch das Heftchen von Rico Design mit. Zwei Hüte sind drin, mehrere Taschen, etliche Körbchen, Übertöpfe, Lampenschirme und andere Kleinigkeiten. Nützliches für jeden Tag. Letztendlich habe ich mich nicht ganz dran gehalten, mein Dickkopf brauchte mal wieder eine Veränderung - dieses Mal ganz konkret. Froh bin ich, dass ich mich so entschieden hatte.

Und schon geht's los

Es ist sehr schön zu verarbeiten, fasst sich interessant an und das Ergebnis produziert sich schnell. Das macht Spaß. Bei der Arbeit meint Sarah, dass er so zu weit sein könnte - sie hatte recht - ich ziehe eine Reihe wieder auf. Dann geht's weiter und schon ist er fertig. Ich bin ganz glücklich damit und schon liegt er auf dem Haufen mit den Sachen, die mit in den Urlaub gehen in zwei Wochen. Jipppie Hippie, bald geht's los, ich freue mich schon.

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Fotos: Shivani Allgaier (cc)

Montag, 6. Juni 2016

Mein erster Spitzenschal - sogar gespannt

Jippie, er ist fertig - mein Lace-Schal. Ich stricke wieder. Die Wolle, die ich mir ausgesucht habe ist ohne chemische Zusätze aufbereitet - es handelt sich um Maulbeerseide. Nur, was stricke ich daraus? Ich google, was andere so daraus zaubern und stelle fest, er eignet sich vor allem für eins: einen Schal.
Stricken nach Anleitung

Und schon geht's los

Eine Anleitung mit einem recht einfachen Muster für einen dieser löchrigen Schals findet sich gar nicht so leicht - aber ich werde fündig. Dann kann's los gehen. Natürlich passieren unterwegs auch Fehler. Zunächst mache ich die Zunahmen so wie ich es immer gewohnt war - ich stricke die Umschläge verschränkt ab. Für einen löchrigen Schal die falsche Methode - denn dann gibt es ja gar keine Löcher. Ich lerne dazu. Soll ich ihn wieder aufziehen? Ich entscheide mich dagegen - dann hat er eben Fehler. Mein Lernen geht weiter. Offenbar gehört einiges an Strick-Können dazu, diese feinen Dinger zu Fertigen. Ich kette das Teilchen ab, es ist fertig. Nur leider eignet er sich nicht als Schal, ich habe zu fest abgekettet - er kann so nicht gespannt werden. Also mache ich mir die ganze Arbeit und mache alle Maschen wieder zurück auf die Nadel. Auch darin gewinne ich Routine. Ich lese nochmals die Anleitung - da steht es ja - dass ich anders als üblich abkönnen soll. Wenn ich nur nicht immer so eigensinnig wäre ;-) 


Noch ein Anlauf und schon ist er fertig

Aber dieses Mal klappts's - die Kante ist auch ganz dehnbar. Jetzt kann der Schal gespannt werden. Die Frage ist nur: worauf kann ich die vielen Stecknadeln befestigen? Auf dem Sofa? Das Leder mag ich nicht mit Stecknadeln spicken. Auf dem Teppich? Ob der sich nicht vollsaugt mit dem Wasser - ich muss den Schal ja nach dem Waschen feucht aufspannen… Also nichts wie ab in den Baumarkt, da wird sich schon eine Idee finden. 

Mit einem Seil halten die einzelnen Teile zusammen


Mit 2 Nadeln das Seil befestigen
Ich komme zurück mit vier Platten Styropor. Nur wie soll ich die zusammenhalten, damit ich den Schal darauf spannen kann? Frieder hat die Lösung - er legt mir ein Seil um die Platten. Zuerst wollte er einen Knoten einbinden - aber das geht nicht, dann halten die Platten nicht zusammen, weil die Seile nicht auf einer Ebene bleiben. Ich piekse einfach jeweils eine Nadel in die Ecke und schon hält die Konstruktion. Die Platten sind sogar so fest zusammengehalten, dass ich sie auf dem Boden locker verschieben kann. Juhu, ich komme meinem Schal immer näher und ich freue mich schon darauf, das weiche, leichte Gestrick auf meiner Haut zu spüren.

Das ist er: Mein neuer Schal
Schon einen Tag später ist es soweit

Das Teilchen mit den Stricknadeln darauf zu befestigen ist eine Fleißarbeit. Ich muss auch immer wieder die Nadeln herausnehmen und neu stechen, nachspannen. Schließlich habe ich es geschafft und der Schal sieht in sich ganz harmonisch aus. So lasse ich ihn. Meine Strickfehler sind nun noch deutlicher zu sehen. Aber ich stehe dazu.  Ich kann es kaum erwarten, ihn auf der Haut zu spüren und fühle immer wieder nach, ob er schon trocken ist. Denn zu früh wieder von den Platten entfernt wird er die Form nicht halten. Den richtigen Zeitpunkt gewählt behält er jedoch seine Form bis zur nächsten Wäsche - dann muss er wieder gespannt werden.

Ich bin zufrieden mit dem Ergebnis

Er kann sich sogar sehen lassen, finde ich. Er fühlt sich toll an. Bin ganz neugierig, ob ich ihn gerne tragen werde. Zu meinem schönen Leinen-Kleid wird er gut passen. Und ich habe ihn auch bei ravelry veröffentlicht. Da gibt es auch noch mehr Bilder - wer noch mehr davon sehen möchte. Und die Anleitung ist da auch zu finden. 

Lace-Anleitungen bei Amazon:


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Bilder: Shivani Allgaier (cc)

Donnerstag, 28. April 2016

Nichts essen ist auch keine Lösung...

… zumindest keine Dauerlösung. Aber ich habe es getan: ich habe 10 Tage gefastet. Und ich bin vom Ergebnis so begeistert, dass ich beschlossen habe, im Herbst gleich wieder zu Fasten.

Mein Essens-Plan für die Aufbautage
Begleitet vom Fachmann

Im Internet bin ich darauf gestossen - Dr. Rüdiger Dahlke bietet jetzt ein Online-Fasten-Webinar an. Es wurde aufgenommen in der Woche vor Ostern, als er in seinem Zentrum in der Südsteiermark - in Tamanga - mit seinen Teilnehmern gemeinsam eine Fastenwoche durchführte. Für mich war es zwar nicht möglich, life vor Ostern dabei zu sein - ich war im Yoga der Stille - aber ich startete gleich nach Ostern und hielt tatsächlich bis zum 10. Tag durch. Täglich gibt es mehrere Lektionen wertvollen Wissens, das mir durchweg sehr geholfen hat, die Tage gut durchzustehen. Denn als junge Frau in meinen Zwanzigern hatte ich einige Male versucht, Fasttage einzulegen - ich bin jedes Mal gescheitert. Meine Schwester meint noch heute, ich sei damals nicht auszuhalten gewesen.

Und wie geht es danach weiter?

Die erste Mahlzeit nach dem Fasten nennt sich Fastenbrechen. Das war bei mir nicht wie traditionell ein Apfel - ich habe mich für einen grünen Smoothie entschieden. Zwei, drei Aufbautage sind wichtig, damit sich die Verdauungsorgane wieder langsam an die Arbeit gewöhnen können.

Das war mein Speiseplan für die drei Aufbautage:

1. Grüner Smoothie (Fastenbrechen, alternativ 1 Apfel), wichtig: gut Kauen!
2. Salat: Rote Beete, Karotte, Apfel, Hanfsamen, Zwiebel, Wildkräuter, Essig, Öl + Standenselleriesalt (warm, aus "Das Geheimnis der Lebensenergie")
3. Suppe: Sellerie, Tomaten, Kartoffel, Lauch

1. Suppe, Apfel-Orangen, Ingwer-Saft
2. Blattsalat, Pellkartoffeln, Spinat, Tofu, 2 EL rohes Sauerkraut
3. Suppe: Karotte, Sellerie, Katoffel, Lauch)

1. Hirsebrei (oder Quinoa), warme Früchte (Birne, Apfel, Zimt)
2. Hirse-Gemüse-Pfanne mit Wildkräutern, 2 EL rohes Sauerkraut
3. Suppe (Linsen, Gemüse)

Ich war sehr überrascht, dass das gute, leichte Körpergefühl und die leichte Stimmung noch viele Tage anhielten. Auch die Verdauung war um Klassen besser und der Zuckerstoffwechsel hat sich tatsächlich normalisiert. Und ich habe beschlossen, zumindest testweise danach mit PeaceFood weiter zu machen. Vegetarisch ernähre ich mich ja schon lange - jetzt werde ich vegan und glutenfrei leben. Als erstes habe ich dafür Buchweizenbrot gebacken - das schmeckt lecker.

Was sind Deine Erfahrungen mit dem Fasten?

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Montag, 4. April 2016

Stricken - meine neue Leidenschaft

Als ich vor zig Jahren meine ganzen Handarbeits-Utensilien weggab ahnte ich nicht, dass eine Zeit kommen würde, in der dieses Feuer wieder entflammt. Jetzt hat sie mich gepackt - die Strickleidenschaft.

Wer hätte das gedacht?

Wielange es jetzt her ist, kann ich gar nicht mehr sagen. Damals dachte ich, es ist ein Zeitabschnitt, der vorbei ist. Alle Stricknadeln, Häkelnadeln, Garnreste und so weiter habe ich jemandem vermacht - ich erinnere mich nicht einmal mehr wem. Sind es 20 Jahre? Keine Ahnung. Auf jeden Fall bin ich jetzt dabei, mir diese Utensilien wieder zu beschaffen - in Handarbeitsläden und bei ebay. Wahrscheinlich wird dieses Fieber jetzt im Sommer wieder etwas einschlafen - da ist ja Gartenzeit. Aber vor allem im Winter werde ich zig Kilometer an Wolle verarbeiten - so habe ich das auf jeden Fall vor.

Was kommt als nächstes?

Die nächsten Projekte habe ich schon im Hinterkopf. Da habe ich feine Teilchen gesehen. Gefunden habe ich die in der größten Strick- und Häkel-Comunity, die es gibt: Ravelry. Dort gibt es alles, was das Handarbeits-Herz begehrt. Es gibt Strickanleitungen, Häkelanleitungen für Dinge, die ich im Leben nicht dachte, dass man sie häkeln oder stricken kann. Es gibt natürlich auch ganz normale Pullover, Mützen und so weiter. Man kann sich über Garne informieren, sich mit anderen austauschen und natürlich kann man auch einkaufen - alles was das Handarbeitsherz begehrt.

Eines der ersten Werke
Und was ist schon entstanden?

Meine Favoriten-Liste ist bereits voll. Ich habe mir auch schon Wolle bestellt, aus der ich - nein ich verrate es nicht. Davon habe ich mir eine Anleitung heruntergeladen - die kostenlos ist. Es gibt natürlich auch welche, die Geld kosten. Jedoch scheiterte ich an den Abkürzungen - die Anleitung ist in englischer Sprache. Ich spreche zwar sehr gut Englisch - aber mit der Handarbeits-Fachsprache war ich noch nie konfrontiert. Also brauchte ich ein Übungsobjekt. Nur: was soll ich da machen? Was kleines, was einfaches: die Hülle einer Bettflasche - Ta-ta! Zopfmuster waren mir damals vertraut und so half mir das kleine Teilchen, die Fachsprache zu lernen. Außerdem habe ich die Hülle mit der Rundstricknadel gearbeitet - was in der Anleitung nicht vorgesehen war. Das habe ich mir bei Ana Kraft abgekuckt. Die Hülle war so einfach für mich, dass ich diese auch ohne Anleitung hätte stricken können. Nun fühle ich mich sicher, mich an größeres zu wagen. Und schon trudelt heute die Versandbestätigung ins Email-Fach: Die Wolle für mein geplantes Projekt ist unterwegs.

Und was ist daran so wertvoll für mich?

Ich kann mich gar nicht satt sehen daran, was ich geschaffen habe. Es ist die Freude am Machen - und die Freude an dem schönen Teilchen. Es ist die Genugtuung, am Abend zu sehen, was ich "gschafft" habe. Ganz schwäbisch also wieder. Bei all der Arbeit, die ich sonst tue, sehe ich hier ein konkretes Ergebnis, das ich in die Hand nehmen kann, Freude daran haben kann oder auch verschenken kann.

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Samstag, 30. Januar 2016

Vegane Kartoffelsuppe mit zweierlei Kartoffeln

Ich liebe Suppen - vor allem weil sie so schön warm machen in der kalten Jahreszeit. Ich hatte noch Brühe übrig von Süßkartoffeln, die ich als "Nudeln" zubereitet hatte und suchte nach einer Möglichkeit, eine Suppe daraus zu zaubern. Vor meinem inneren Auge sag ich Kartoffel-Nester, die in der Suppe schwimmen. Das fand ich eine gute Idee und fing mit dem Kochen an.

Rezept Süßkartoffel-Suppe mit Kartoffel-Nestern als Einlage

Die Menge ist berechnet für 2 Personen, die Suppe ist vegan.

Zutaten

1/2 - 1 Süßkartoffel (je nach Größe)
2 Kartoffeln
Olivenöl oder Kokosöl zum Braten
1 Knolle frisches Kurkuma
1 TL Senfkörner
1 TL Kreuzkümmelsamen
1 Zwiebel
1/2 l Gemüsebrühe (ich nahm die von den Süßkartoffeln)
Salz nach Geschmack
etwas frischer Koriander
rosa Pfeffer aus der Mühle

Zubereitung

Kartoffelnester

Die Zwiebel und das Kurkuma schälen, fein würfeln und beiseite stellen. Die Kartoffeln schälen und reiben, ebenfalls beiseite stellen. In einer Pfanne Öl erhitzen (Oliven oder Kokosöl), die Senf- und Kreuzkümmelsamen darin erhitzen bis die Senfsamen beginnen zu springen. Dann die Zwiebel- und Kurkumawürfel hinzugeben, umrühren. Sobald die Zwiebeln glasig sind die Kartoffeln dazugeben. Unter ständigem Rühren ausbacken. Die Masse nach Geschmack salzen. Ich stelle fest, dass jede Pfanne sich mit den Kartoffeln anders verhält. Wenn es geht, aus der Masse zwei Nester formen - sonst einfach die Masse gleichmäßig anbacken. Ich selber mag es, wenn auch etwas braune Kruste entsteht.

Brühe

Während die Kartoffeln backen die Süßkartoffel schälen und in Würfel schneiden. In einem Topf etwas Öl erhitzen und die Würfel darin anschwitzen bis sie ebenfalls etwas Farbe bekommen. Dann mit der Brühe ablöschen. Die Süßkartoffeln sind recht schnell gar - Ich habe sie dann noch im Mixer zerkleinert, damit eine sämige Brühe entsteht.

Anrichten

Nun die Nester in ein Teller geben, die Brühe drüber geben. Obenauf den Pfeffer mit der Mühle geben und einige Blätter vom Koriander. Jetzt ist die Suppe fertig zum Genießen!
Ich habe die Brühe nicht mit Salz gewürzt - das steckt in den Kartoffelnestern und ich fand das zusammen mit dem Koriander richtig klasse.


Leider sind die Kartoffel-Nester untergegangen...
Den Koriander besorge ich mir immer im Asia-Laden. Dort gibt es welchen, an dem die Wurzeln noch dran sind, die halten sich einige Tage in einem Glas mit Wasser.

Mit Kurkuma habe ich übrigens schon so meine Erfahrungen gemacht. 

Zu Beginn habe ich zum Verarbeiten Handschuhe getragen - die gelben Flecken schienen zunächst gar nicht mehr rauszugehen. Heute stehe ich dazu, dass ich praktisch ständig gelbe Finger habe - ich muss mich ja nicht schämen, dass ich gesund koche, oder? Von mir aus kann das ruhig jeder sehen. Aber wie ist das mit den Flecken in der Kleidung? Da gibt es einen Trick!

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Bild: Shivani Allgaier (cc)